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Meisterliche Handarbeit – Handwerkliches Können zeigten die Mitarbeiter der Ulrich Dierkes GmbH an der Rathenaustraße 23 in Dortmund

21.04.2022
Rathenaustraße, Dortmund - nach der Sanierung

(KK) René Gerres füführt seinen Beruf mit absoluter Leidenschaft und der puren Begeisterung für erstklassige Ergebnisse aus. Beides ist immer dann besonders zu spüren, wenn ein Projekt nicht nur die hohen Ansprüche an Ästhetik, sondern auch eine gewisse Herausforderung in der handwerklichen Ausführung erfordert.

Die Sanierungsarbeiten ­eines Geschäfts- und ­Ärztehauses in der Rathenaustraße in ­Dortmund ließ ­zuletzt das Herz des Maler- und Lackierermeisters ­höherschlagen. Für die Gemeinsame Versorgungskasse für Pfarrer und Kirchenbeamte realisierten die Dortmunder Spezialisten eine ­eindrucksvolle und aufmerksamkeitsstarke Fassadengestaltung. Die Redaktion der EinBLICKe sprach mit dem Maler- und Lackierermeister Gerres über dieses Projekt.

EinBLICKe: Herr Gerres, Sie koordinierten die Arbeiten an der Rathenaustraße von Beginn an. Welche Arbeitsschritte wurden durch Ihr Team und Sie hier realisiert?

René Gerres: Bei diesem Projekt wurden wir zum einen mit der partiellen Betonsanierung beauftragt, da an der Fassade entsprechende Schäden vorhanden waren. Danach ­haben wir einen eigentlich klassischen Beschichtungsaufbau vorgenommen: Beginnend mit der Grundierung, darauf folgend die Beschichtung mit dem Grundton und danach haben wir die finale Gestaltung realisiert.

EinBLICKe: Sie sprechen von einem „eigentlich klassischen Beschichtungsaufbau“?

René Gerres: (schmunzelt) Wer sich das Objekt anschaut, der sieht recht schnell, dass das schon etwas ganz Besonderes ist. Bei der Farbgestaltung hatte unser Kunde eine sehr kreative Realisierung im Sinn. Auf zwei Bereichen des Gebäudes wurden farblich unterschiedliche Platten durch ein Dachdeckerunternehmen montiert. Diese Farbgestaltung sollte sich auch über den mittleren Bereich der Fassade, den Eingangsbereich mit Aufzug und Treppenhaus, fortführen.

EinBLICKe: Eine Herausforderung?

René Gerres: Absolut! Damit die vorab definierten Höhenlinien der Farbflächen, die sich über die ­gesamte Vorderseite des Gebäudes ziehen, sich auch passgenau von Gebäudebereich zu Gebäudebereich fortsetzten, mussten unsere Mitarbeiter vor Ort extrem genau vorarbeiten. Darüber hinaus verwendeten wir mit ­Sicherheit einige Kilometer Abklebeband und übertrugen den Farbentwurf des Auftraggebers somit nach und nach auf die Fassade. Jede Farbfläche, also jedes einzelne Feld, wurde mit dem Projektleiter, Herrn Darenberg, gekennzeichnet und der gewünschte Farbton vermerkt. 

EinBLICKe: Das klingt auch aufseiten des Bauherren nach einem umfangreichen Arbeitsvolumen.

René Gerres: Auf jeden Fall. Wir schätzen Herrn Darenberg für ­seine Präzision und das Bewusstsein für richtig gute Handwerksarbeit. Es war ihm, wie auch uns, eine Herzensangelegenheit, diese tolle Gestaltung vollumfänglich und absolut hochwertig umzusetzen.

EinBLICKe: Kam auch der Farbentwurf aus seiner Feder?

René Gerres: Ja, das ist richtig. Daher war sein Input als Rückmeldung während der Ausführung für uns wichtig. Des Weiteren war natürlich auch die Produktqualität von entscheidender Bedeutung. Hier haben unsere Mitarbeiter mit Brillux ­Evocryl 200 gearbeitet. Da ist eine verschmutzungsunempfindliche Fassadenfarbe für hoch wetterbeständige und dauerhafte Fassadenanstriche für mineralischen Untergründe. Abgetönt wurde diese in den unterschiedlichen Farbtönen.

EinBLICKe: War dies das erste gemeinsame Projekt mit der Gemeinsamen Versorgungskasse für Pfarrer und Kirchenbeamte?

René Gerres: Nein, mit Herrn ­Darenberg und seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem technischen Projektmanagement haben wir schon häufiger zusammengearbeitet. 

EinBLICKe: Und wo lagen neben der Fassadengestaltung die weiteren ­Herausforderungen?

René Gerres: Für uns ist aktuell natürlich immer die Materialsituation eine große Herausforderung. Zwar konnten wir auch hier in Dortmund wieder aufgrund unseres Baustellenmanagements ohne Materialprobleme in die Ausführung starten, allerdings gab es coronabedingt andere Verzögerungen. Eine Projektverschiebung von knapp zwei Monaten war die Folge. Glücklicherweise zog sich das Projekt nicht viel länger, da das für die Fassadenarbeiten schon schwieriger geworden wäre. Eine besondere Herausforderung bestand allerdings in Sachen Gerüstbau. Dieses musste in den Bereichen der Fassade, auf denen die Platten montiert wurden, ohne Verankerungen in der Fassade auskommen. Dies wurde durch ­unseren Partner, die ­Firma Kalan, aber wie gewohnt ­sicher und zuverlässig umgesetzt. 

EinBLICKe: Und wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Team?

René Gerres: Unser Herr Krohn hat hier einen außerordentlich guten Job gemacht. Ihm zur Seite stand unser Auszubildender Mike Stump, der sicherlich viel gelernt hat. Bei so einem Projekt ist es besonders wichtig, von Beginn an möglichst genau zu arbeiten und diese Genauigkeit bis zur letzten Linie beizubehalten. Das haben beide wirklich klasse realisiert. 

EinBLICKe: Und wie ist Ihre persönliche Meinung zu dieser Fassadengestaltung?

René Gerres: Für mich als Maler- und Lackierermeister ist das schon ein Augenschmaus.

EinBLICKe: Herr Gerres, vielen Dank für das Gespräch.