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„Der Kunde muss einfach zufrieden sein!“

24.03.2021
Tobias Schiebel

Im Gespräch mit Tobias Schiebel – welches im Rahmen der Ausführung von Malerarbeiten rund um ein Projekt in Moers stattfand - gab der ­Maler und Lackierergeselle EinBLICKe in seine Philosophie seinen Job und die Ausbildung junger Menschen betreffend. Das Redaktionsteam des Kundenmagazins EinBLICKe führte das Interview.

EinBLICKe: Herr Schiebel, Sie sind ­Maler und Lackierer im Team von Herrn Brinkmann. Wie ­erklären Sie sich, dass die Kunden so zufrieden mit Ihnen und Ihrem Team sind?

Tobias Schiebel:
Ich weiß, dass Kommunikation enorm wichtig ist, und versuche mich auch in engen oder schwierigen Projektphasen immer darum zu bemühen, dass die Auftraggeber und Bauleiter sich informiert und verstanden fühlen. Darüber hinaus versuchen wir stets alles, um die gesetzten Vorgaben einzuhalten. Vertrauen ist dabei sehr wichtig und dass man einlöst, was man verspricht. 

EinBLICKe:
 Ist das denn gerade in Anbetracht der oftmals engen Projektzeitpläne immer möglich?

Tobias Schiebel: 
Sagen wir es mal so: Wenn etwas fertig werden muss, dann wird es auch fertig. Denn eins ist doch klar, der Kunde muss einfach zufrieden sein. Natürlich können wir ­beispielsweise die Trocknungszeiten gewisser Materialien nicht oder nur bedingt beschleunigen, aber wenn es „menschenmöglich“ ist bzw. mit erhöhter Arbeitsleistung möglich wird, dann ist es mein Anspruch, die Wünsche auch umzusetzen. 

EinBLICKe: 
Woher kommt diese starke Kundenorientierung, die Sie bei Auftraggebern oftmals zum Wunschkandidaten macht? 

Tobias Schiebel: 
Vielleicht ist das genau der Grund: Ich gebe den Kunden ein gutes Gefühl, bin immer ansprechbar und was meine eigenen Aufgaben angeht, nicht eitel. Wenn es notwendig ist, dass viel geschliffen wird, dann wird geschliffen. Wenn gespachtelt werden muss, dann wird gespachtelt. Ich bin mir für keine Aufgabe zu schade oder denke, dass ich das nicht mehr nötig habe, weil ich mittlerweile als Vorarbeiter aktiv bin. Das, so glaube ich, merken auch die Kunden.

EinBLICKe: 
Sie bilden auf den ­Baustellen auch junge Auszubildende aus, wirkt sich Ihre Philosophie auch auf diese künftigen Fachkräfte aus?

Tobias Schiebel: 
Das hoffe ich doch sehr. Meine Philosophie im Bereich der Ausbildung ist, dass ich die jungen Menschen so schnell wie möglich für die ­Baustelle fit machen möchte. Im ersten Jahr investiere ich viel Zeit, um den Nachwuchs so gut wie möglich auszubilden. Wenn das gut funktioniert, denn dafür ist es auch notwendig, dass die Auszubildenden ein hohes Maß an Lernbereitschaft ­mitbringen, dann habe ich ab dem zweiten Lehrjahr oftmals schon eine sehr gute Unterstützung auf der Baustelle. Deshalb kann es auch schon einmal sein, dass eine eher angenehme Aufgabe einem Auszubildenden zufällt, während ich die Vorarbeiten leiste – natürlich immer nur dann, wenn es das Projekt erlaubt. 

EinBLICKe: 
Sie klingen wie ein Handwerker aus Leidenschaft ...

Tobias Schiebel: 
... absolut. Aus diesem Grund stehen seit zwei Jahren auch regelmäßige Weiterbildungen auf der Agenda, sodass ich perspektivisch die Qualifikation zum Maler- und Lackierermeister absolvieren kann. 

EinBLICKe: 
Herr Schiebel, vielen Dank. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!