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Frauenpower im Handwerk und bei den Unternehmen der Firmengruppe Dierkes

09.02.2021
Frauenpower Firmengruppe Dierkes

Auch ohne die ­sogenannte „Frauenquote“ wächst die Zahl der weiblichen Arbeitnehmer im Handwerk kontinuierlich an. Bereits heute wird jeder fünfte Betrieb von einer Frau geführt und ebenso jede fünfte Meisterprüfung wird von einer Frau absolviert.

Wir haben mit ­diesen Zahlen im Kopf einmal den Blick auf die Unternehmen der Firmengruppe gerichtet, um festzustellen, wie viele Damen sich unseren Teams angeschlossen haben, und um in Erfahrung zu bringen, warum sie den Weg ins Handwerk gefunden haben.

Für Angelika Kraus war seinerzeit die Perspektive, den Tag in einem Büro zu verbringen, keine Option. Die 60- Jährige ist seit mittlerweile elf ­Jahren für Jörg Brinkmann (DIERKES BOCHUM) aktiv und hat sich in dieser Zeit bei Kollegen und Kunden einen Namen gemacht – und zwar einen ganz besonderen: „Frau Copperfield“ wird sie beispielsweise voller Anerkennung von den Verantwortlichen der Wohnbau Essen eG genannt. Dieser Spitzname beruht auf der Qualität und Kompetenz der Gesellin, die 1980 ihre Prüfung absolvierte und die Bauleiter der ­Wohnbau Essen eG durch ihre Schnelligkeit unter anderem bei der Sanierung von Leerwohnungen immer wieder begeistert. Für das Team von Jörg Brinkmann ist die belesene Dortmunderin die Geheimwaffe, wenn es um die kurzfristige Sanierung von Leerwohnungen geht. Doch „sehr gerne“, so Kraus, arbeite sie „auch mal mit anderen, intensiven Farben – nicht immer nur mit Weiß“. „Die Idee für die Berufswahl“, erinnert sie die ­begeisterte Wanderreiterin,„kam mir damals durch eine Kampagne mit dem Titel »Frauen in Männerberufen«.“

Auch die Auszubildende Jasmin Wrede hat sich bewusst für das Maler- und Lackiererhandwerk entschieden. Zwar standen für die ambitionierte Landesligafußballerin zunächst die Ausbildungen zur Malerin und Lackiererin und die zur Tischlerin zur Auswahl, doch nach einem Praktikum bei der Firmengruppe Dierkes stand schnell fest, dass die Vielfalt des farbigen Gewerkes eher etwas für die junge Dortmunderin ist. Nun, zweieinhalb Jahre später, kann Jasmin Wrede keine Aufgabe oder Tätigkeit in ihrem Berufsalltag benennen, die sie nicht gerne ausführt. Zwar würde auch sie gerne häufiger mit besonderen Techniken in Kontakt kommen, aber „eigentlich“, so die Auszubildende des dritten Lehrjahres, „mag ich wirklich alles!“

Auch wenn statt Pinsel und Rolle die Arbeitswerkzeuge von Sylvia Oschem eher Telefon und Computer sind, so sorgt die Assistentin der Geschäftsführung ebenso für Firmengruppen-Frauenpower – und das schon seit Jahrzehnten. Denn bereits seit über 35 Jahren ist Sylvia Oschem der Firmengruppe treu. Heute sorgt die gelernte Bürokauffrau für reibungslose Abläufe in der Firmengruppe Dierkes Verwaltungs-GmbH, dabei jongliert die Dortmunderin am liebsten mit möglichst vielen Projekten gleichzeitig. „Ich habe es am liebsten, wenn der Schreibtisch gut gefüllt ist und die Aufgaben möglichst vielfältig sind“, so die zweifache Mutter. Und das ist – betrachtet man die Aufgabenliste von Frau Oschem – konstant der Fall. Denn die Betreuung der Auszubildenden, der allgemeine Schriftverkehr, Abrechnungen und Projektanlagen, Entsorgungs- und Weiterbildungsfragen, Events und Vertragswesen ... all das und mehr liegt im Aufgabenbereich der sympathischen Allrounderin.